Abgeschlossene Projekte

Wann ist ein Mann ein Mann? Geschlechterrollen im interkulturellen Vergleich 2012-2015

Ziel des Projektes „Wann ist ein Mann ein Mann? Förderung der Identitätsbildung und des Rollenverständnisses bei Jungen und Mädchen in der Migrationsgesellschaft durch Trainings zur Interkulturellen Kompetenz mit dem Schwerpunkt Geschlechterrollen“ war es daher, Kinder und Jugendliche bei der Auseinandersetzung mit ihrer eigenen (Geschlechter-)Rolle in der Gesellschaft zu unterstützen.

An den vier Münsteraner Schulen Waldschule Kinderhaus, Geschwister-Scholl-Realschule, Geschwister-Scholl-Gymnasium sowie Hauptschule Coerde erhielten alle Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe im Schuljahr 2012/2013 ein Training zur Interkulturellen Kompetenz mit dem Schwerpunkt Geschlechterrollen. Um die Thematik zu vertiefen und die Nachhaltigkeit zu sicher, erhielten dieselben Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 6 und 7 weitere Trainings.

Fazit einer Schülerin oder eines Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums: „Ich habe verschiedene Kulturen kennen gelernt und weiß nun, dass nichts typisch ist für ein Geschlecht.“
Feedback einer Schülerin bzw. eines Schülers aus der Geschwister-Scholl-Realschule: „Ich habe gelernt, dass es verschiedene Kulturen gibt und dass es nicht schlimm ist, anders zu sein.“

Weitere Informationen zum Projektdesign, zur Interkulturellen Kompetenz im Schulunterricht sowie die einzelnen Module finden Sie bald hier.

Hier finden Sie Presseartikel zum Projekt.

Das Projekt wurde gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die Förderung erfolgte aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages vom Bundesministerium des Inneren.

Vielfalt unterstützen – Vielfalt leben: Kulturelle Identitätsförderung in inklusiven Klassen 2014-2016

Ziel des Projektes war es, bei den Kindern und Jugendlichen Kompetenzen zu fördern, die es ihnen ermöglichen, konstruktiv mit Vielfalt umzugehen und Vielfalt als eine Ressource für das Leben in einer pluralen Gesellschaft zu begreifen. Dadurch leistete das Projekt einen konstruktiven Beitrag zu einem guten Gelingen von Inklusion.

Weitere Informationen zum Projektdesign, zur Interkulturellen Kompetenz im Schulunterricht sowie die einzelnen Module finden Sie hier.

Unterrichtsteinheiten zum Download finden Sie hier.

Presseartikel zum Projekt finden Sie im Bereich Pressespiegel.

Tortillas im Tank (2011)

Interkulturelles und globales Lernen sind in der globalisierten Welt ein wichtiger Bestandteil der schulischen Bildung. Doch durch die multiplen Aufgaben, die eine Schule und damit ihrer Lehrkräfte haben, erscheint es oft schwer, auch noch interkulturelles und globales Lernen in den Unterricht aufzunehmen. Die im Rahmen des Projektes „Tortillas im Tank“ entwickelten Unterrichtseinheiten  „Tortillas im Tank“, „Kartoffel – eine Knolle auf Reisen“ und „Popcorn – Mais ist mehr als ein Snack“ zeigen den Schülerinnen und Schülern Globalisierungs- und Entwicklungsprozesse auf und sensibilisieren sie für ein verantwortungsvolles Zusammenleben in der multikulturellen Gesellschaft.

Das Projekt wurde durchgeführt mit finanzieller Unterstützung des BMZ. Der Herausgeber ist für den Inhalt allein verantwortlich.

 

Popcorn – Pommes – Ketchup (2009)

Interkulturelle Kompetenz für Nachhaltige Entwicklung 2009

Die bei Jugendlichen beliebten „Fast Food Varianten“ von Mais, Kartoffel und Tomate bilden den Ansatzpunkt für interkulturelles globales Lernen in diesem Projekt. Die entwickelten Unterrichtsmaterialien sensibilisieren die Schülerinnen und Schüler für aktuelle entwicklungspolitische Herausforderungen wie Klimawandel, Ernährungssicherheit und Welthandel. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenz für das Zusammenleben in der multikulturellen Gesellschaft zu erwerben.

Das Projekt wurde gefördert von:

Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) im Rahmen des Programms Aktionen Bildung Publizistik (ABP), Katholischer Fonds und Stiftung der Darlehnskasse Münster und aus Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

 

Weitere Informationen über aktuelle Projekttage zu den Themen Mais, Kartoffel und Tomate finden Sie hier

Viele Kulturen – ein Team (2009)

Interkulturelles Lernen und Interkulturelle Kompetenz im Fußball? Im Jahr 2009 hat die Fußballabteilung der DJK Borussia Münster 07 in Kooperation mit ESE ein Projekt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene durchgeführt.

Für das Projekt wurde Borussia Münster mit zwei Preisen geehrt: Die A-Jugendmannschaft war Preisträger des Wettbewerbs „Salvus sucht das Superteam 2009“ und DJK Borussia Münster belegte den dritten Platz des „Integrationspreises 2009“ des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in der Kategorie Verein. Im Videoportrait Borussia Münster des DFB sehen Sie die Arbeit von ESE mit den Jugendlichen.

Das Projekt wurde durch das Bundesprogramm „Vielfalt tut gut“ gefördert.

Interkulturelle Streitschlichter (2007-2009)

„Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation in der Ausbildung von Jugendlichen als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Stadtteilarbeit“ war der Titel des Projekts, das Ethnologie in Schule und Erwachsenenbildung (ESE) e.V. von August 2007 bis Dezember 2009 durchführte. Dabei wurden Jugendliche in Interkultureller Kompetenz trainiert und anschließend als interkulturelle Streitschlichterinnen und -schlichter bzw. als Trainerinnen und Trainer für Interkulturelle Kompetenz ausgebildet.

Kooperationspartner des Projekts waren: Geschwister-Scholl-Realschule, Waldschule, WUDDI, Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V.

Das Projekt wurde gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

 

Literaturhinweis:
Ursula Bertels und Irmgard Hellmann (Hg.)
Interkulturelle Streitschlichter – Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation für Jugendliche
Praxis Ethnologie Band 4
2011, €19,90, ISBN 978-3-8309-2310-7

Selbstbild – Fremdbild: Wir sind Gievenbeck. (2008)

In diesem interkulturellen Filmprojekt von ESE in Kooperation mit dem Fachwerk Gievenbeck hat ein Filmteam über einen Zeitraum von mehreren Monaten Jugendliche aus Gievenbeck begleitet und dokumentiert, wie sich diese konstruktiv-kritisch mit ihrer eigenen Lebenswelt und ihrem Lebensraum auseinandersetzen und ihr Selbst- und Fremdbild hinterfragen.

 

Gefördert wurde das Projekt durch das Sonderprogramm „Jugend und soziale Brennpunkte“ aus Mitteln des Landes NRW, dem Fachwerk Gievenbeck in Zusammenarbeit mit ESE e.V.

Nachbarn in den Topf geschaut – Geschichten und Gerichte aus Gievenbeck. (2007-2008)

Nach einer ethnologisch-interkulturellen Sensibilisierung und methodischen Vorbereitung zogen Jugendliche aus dem Stadtteil Münster-Gievenbeck los, um Gemeinsamkeiten und unterschiedliche Essgewohnheiten zwischen sich und ihren Nachbarinnen und Nachbarn im multikulturellen Stadtteil zu entdecken. Die kulturelle Vielfalt und das gemeinsame Kochen der jeweiligen Lieblingsgerichte aus verschiedenen Ländern boten den Rahmen, um die Eigen- und Fremdbilder zu reflektieren und die nachbarschaftlichen Beziehungen zu festigen.

Gefördert wurde das Projekt durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und das Fachwerk Gievenbeck.

Ethnologie in der Schule. (2000-2002)

In diesem Projekt unterrichteten Mitarbeiterinnen von ESE während eines gesamten Schuljahres Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 8 an zwei Münsteraner Realschulen zu den Themen „fremde Kulturen“ und „interkulturelle Verständigung“. Ziel des Projektes war es zu evaluieren ob die Vermittlung von interkultureller Kompetenz auf ethnologischer Basis gelingen kann.

Das Projekt wurde gefördert von der Volkswagen-Stiftung.
Die Pilotstudie zum Projekt Die Relevanz ethnologischer Themen für den Erwerb von Interkultureller Kompetenz in der schulischen Sozialisation ist 2004 im Waxmann Verlag in der Reihe Praxis Ethnologie erschienen.